Tobiolo Gianella

PPP entlastet die öffentlichen Finanzen, die öffentliche Hand behält die Projekthoheit bei den wesentlichen operativen und strategischen Entscheiden.

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PPP-Modell für neue Eissport-Arena in Langenthal denkbar

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Die Stadt als Partner

Mit dem Reitplatz als Standort einer neuen Eissporthalle rückt eine ­Mantelnutzung in den Vordergrund. Daran denkt auch eine Stadtratsfraktion.

Dass die Vertreter des Vereins Arena Oberaargau (VAO) für den Bau einer Eissportinfrastruktur in Langenthal den Standort Reitplatz beim Bahnhof bevorzugen, ist seit Samstag bekannt (wir berichteten). Dies hat der Verein in seiner Mitwirkungseingabe zum Siedlungsrichtplan der Stadt Langenthal auch so festgehalten.

Damit rücke auch eine Mantelnutzung in den Fokus, hält der VAO fest. «Hier empfiehlt sich unserer Ansicht nach explizit eine Public-Private-Partnership-Lösung», schreibt er in seiner Mitteilung dazu.

Die Stadt Langenthal könne als Grundbesitzerin in Zusammenarbeit mit den weiteren Landbesitzern in diesem Perimeter – Aare Seeland mobil AG und Onyx Energie Mittelland AG – einem Investor eine attraktive Lage zur Verfügung stellen. Mit der Landreserve im östlichen Teil des Reitplatzes sei der Standort auch ideal in Bezug auf ober- und unterirdische Parkierung.

Porzi-Areal ungeeignet

Beim Porzi-Areal als Standort sei einerseits die Nähe von mehreren Einfamilienhausquartieren ein Hindernis. Vorteilhaft andererseits sei die sehr gute ÖV-Erschliessung durch den Bahnhof Langenthal-Süd. Als geeigneten Standort bezeichnet der Verein auch weiterhin das Gebiet entlang der Weststrasse im Hard­gebiet.

Über das Busnetz der Stadt Langenthal wäre die Anbindung an den öffentlichen Verkehr einfach zu realisieren. Dieser Standort würde sich vorab für eine öffentliche Anlage der Stadt Langenthal eignen, die insbesondere auch den Schulen und Vereinen Mehrwert bringen würde.

Als wenig geeignet für den Neubau einer Eissporthalle bezeichnet der Verein in seiner Eingabe den heutigen Standort Schoren, da sich dieser einerseits in einem Wohngebiet befindet und andererseits durch öffentliche Verkehrsmittel nur umständlich zu erschliessen wäre.

Fraglich sei in Schoren auch eine Mantelnutzung. Die Eingabe gipfelt in der Empfehlung an die Stadt, das Areal Reitplatz mittels eines externen Planers oder Generalunternehmers und in Zusammenarbeit mit den weiteren Grundeigentümern prioritär einer vertieften Überprüfung zu unterziehen. Der Verein erwartet vom Gemeinderat einen Grundsatzentscheid noch dieses Jahr.

Schoio lieber bei der Schule

Auch die Stadtratsfraktion von EVP und GLP erachtet den Reitplatz als geeigneten Standort für den Neubau eines Eissportzentrums, wie sie im Schreiben an das Stadtbauamt festhält.

Auch sie verweist auf die Mantelnutzung zur Begründung und schreibt von einer Kunsteisbahn- und Curlinganlage. Das Porzi-Areal sieht die Fraktion nicht als geeigneten Hochhausstandort, das ehemalige Kinderheim Schoio lieber in der Nähe eines Schulzentrums. EVP/GLP schlagen vor, Quartiervereine zu initiieren.

Die Planung für eine neue Dreifachsport- und Eventhalle soll zudem umgehend aufgenommen werden. Im Bereich der Bodenpolitik müsse die Stadt als Akteurin in der Stadtentwicklung auftreten, nicht als Spekulantin, und strategisch wichtige Grundstücke erwerben, fordert die Fraktion.

Quelle: www.bernerzeitung.chDatum: 16.2.2016

 

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