Jacky Gillmann

PPP erfordert Überlegungen übers reine Bauen hinaus, was für alle Beteiligten von Vorteil ist.

Medienmitteilungen

armasuisse realisiert erstes PPP-Vorhaben im VBS

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Zürich, 15.12.2009 Dem PPP-Modell ist heute auf Bundesebene ein wichtiger Durchbruch gelungen, der Signalcharakter haben kann: Der Verein PPP Schweiz hat mit grosser Freude zur Kenntnis genommen, dass die armasuisse mit Swissmem und der Groupe Romand pour le Matériel de Défense et de Sécurité (GRPM) ein erstes Public-Private-Partnership-Projekt im VBS unterzeichnen konnte.

Das VBS hat mit einer Medienmitteilung darüber informiert, dass heute der Vertrag zur Gründung des „Offset-Büro Bern“ unterzeichnet wurde. Ziel dieses Büros ist, eine Optimierung der Zusammenarbeit und Koordination zwischen armasuisse und der Industrie im Bereich der Umsetzung von Kompensationsverpflichtungen zu schaffen. Offsets oder Industriebeteiligungen sind alle Arten von Kompensationsgeschäften im Zusammenhang mit Rüstungsbeschaffungen im Ausland. Der Bundesrat hat 2008 Optimierungsbedarf bei den Kompensationsprozessen festgestellt. Die Kosten dieses Büros, das auf der Basis eines PPPModells ins Leben gerufen wird, werden durch finanzielle Beiträge der Begünstigten der Industriebeteiligungen alimentiert, die durch das Centre Patronal Bern als Treuhandorganisation verwaltet werden.

Durchbruch für das PPP-Modell auf Bundesebene?

Der Verein PPP Schweiz, der sich die Verbreitung der öffentlich-privaten Kooperationen nach dem PPP-Modell zum Ziel gesetzt hat, bemüht sich seit Jahren, auch ein erstes PPPModell auf Bundesebene vorstellen zu können. Sein Vizepräsident, Bankier Niklaus Scheerer, zeigt sich denn auch höchst erfreut über die Vertragsunterzeichnung. „Wir orten gerade im VBS ein grosses PPP-Potenzial“, stellt Scheerer fest, und verweist auf Hoch- und Infrastrukturbauten des Bundes und generell öffentliche Aufgaben, die infolge knapper Budget nicht oder nur mit Verzögerung realisiert werden können. PPP umfasst die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der öffentlichen Hand und Privaten und ist ein Lösungsansatz zur effizienteren oder rascheren Erfüllung öffentlicher Aufgaben. „Idee ist, dass Verwaltung und Private ihre Kernkompetenzen zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben einbringen. Dies schafft Nutzen für beide Seiten“, gibt sich Scheerer überzeugt.

Im Verein PPP Schweiz sind neben der Eidgenossenschaft mehrere Kantone, verschiedene Städte und Gemeinden, die Wissenschaft und die Wirtschaft als Mitglieder engagiert. Er bemüht sich, mit der Bereitstellung von Grundlageninformationen zur Aufklärung beizutragen (www.ppp-schweiz.ch).

Autoren:Prof. Dr. Thomas Pfisterer, Heinz Gut
Quellen:-

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