Prof. Dr. Thomas Pfisterer

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Symbol für positive Auslegung des PPP-Begriffs

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Gemäss Bundesrat Schneider Ammann ist Basel für eine erfolgreiche öffentlich-private Partnerschaft nach dem PPP-Modell der richtige Standort. An der Grundsteinlegung für den Neubau des Biozentrums der Universität Basel wies der Vorsteher des Eidg. Departments für Wirtschaft, Bildung und Forschung auf die traditionell engen Beziehungen zwischen wissenschaftlicher Forschung und marktbezogener Umsetzung durch private Unternehmen in der Chemie und Pharmaindustrie hin und unterstrich das grosse gesellschaftliche Interesse, dass diese Partnerschaft effizient funktioniere und Früchte trage.

Medienmitteilung des Vereins PPP Schweiz vom 13.05.2014

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Im dereinst 73 Meter hohen Neubau, der 2017 fertiggestellt werden soll, werden neben dem Biozentrum das Universitätsrechenzentrum, Hörsäle und eine öffentliche Cafeteria untergebracht sein. Er soll mit seinen 16 Ober- und 3 Untergeschossen rund 600 Mitarbeitende und rund 800 Studierende aufnehmen und wird – städtebaulich von den umgebenden Strassenräumen und Parzellengrenzen abgerückt – im Zentrum eines quadratischen Platzes an der Pestalozzi- und der Spitalstrasse, unmittelbar neben dem Universitätskinderspital beider Basel, erstellt.

Für die Universität Basel sowie für ihre Trägerkantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt ist der Neubau des Biozentrums eines der grössten Hochbauprojekte in ihrer Geschichte. Von den gesamten Investitionskosten in der Höhe von CHF 328 Mio. übernimmt der Bund rund CHF 69 Mio. bzw. gut 20 Prozent. Die übrigen Mittel stammen von der Universität und den beiden Trägerkantonen. Das Biozentrum an sich ist nicht als PPP-Modell konzipiert. Bundesrat Schneider Ammann hat den Begriff für die Public Private Partnership (PPP) zwischen Forschung und Industrie gebraucht und damit aufgezeigt, dass der Begriff „PPP“ an sich nichts Schlechtes bedeutet. PPP steht in diesem Fall für den wichtigsten Arbeitgeber der Region, der nur dank der öffentlich-privaten Zusammenarbeit von Forschung und Industrie diesen Stellenwert erreicht.

Der Biozentrum-Neubau ist der erste Baustein auf dem Weg hin zu einem Life Sciences Campus der Universität Basel. Bis 2029 entstehen weitere Neubauten für die Departemente Biomedizin, Physik und Chemie sowie das Department of Biosystems Science and Engineering der ETH Zürich. Die Konzentration der heute über die Stadt verteilten 40 Standorte an einem Ort optimiert die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre, fördert den Gedankenaustausch in den Life Sciences und begünstigt Kooperationen mit Industrie und Jungunternehmen in der Region Basel. Für die Universität Basel sind die Life Sciences ein bedeutender thematischer Schwerpunkt sowohl im Hinblick auf die Forschungstätigkeit und internationale Ausstrahlung als auch auf den Studienbereich, denn er liefert Nachwuchskräfte für die regionale Life Sciences Industrie. Diese ist der wichtigste Arbeitgeber der Region mit einer hohen Wachstumsrate und einer regionalen Wertschöpfung von 20 Prozent.

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